SV Enzklösterle e.V.

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Chronik SVE

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75 Jahre SV Enzklösterle e. V.

1932 – 2007

Vereinschronik

Zum 50jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 1982 wurde von unserem Sportfreund Richard Reichle dankenswerterweise eine umfassende und interessante Chronik von der Vereinsgründung im Jahr 1932 bis zum damaligen Jubiläumsjahr erstellt. Aufbauend auf dieser inhaltsreichen Vereinsgeschichte wird hier das weitere wesentliche Geschehen ab 1982 festgehalten.

Auf Grund des in die Jahre gekommenen Sportheimes wurde im Vereinsausschuss bereits im Jahr 1982 an Hand von Planskizzen des örtlichen Zimmermeisters Fred Zwink ein Umbau des Sportheims eingehend diskutiert.

Der umfassenden Organisation von Jugendleiter Oskar Reiser war es zu verdanken, dass der SVE ab dem Jahr 1983 alle Altersklassen (F/E/D/C/B/A) im Bereich der Jugendmannschaften, teilweise verstärkt mit Spielern aus Aichelberg, belegte.

Neben dem Problem des unzulänglichen Sportheimes, machte der alte Rasenplatz ebenfalls große Sorgen. Jahrelang wurde in Eigenarbeit vergeblich versucht zu retten was zu retten ist. Der damalige Bürgermeister Jochen Kübler, mit seinem Gemeinderat, hat dann im Jahr 1984 die Initiative ergriffen und mit dem Spatenstich am 02.05.1984 einen Sportplatzneubau in Angriff genommen.

Es handelte sich um einen sandverfüllten Kunstrasenplatz, der als technische Neuheit hochgelobt und als sogenanntes Pilotprojekt, erstmals in Deutschland gebaut, auch von der Sportförderung entsprechend hoch gefördert wurde. Vom 24.-26.08.1984 konnte bereits die Einweihung der Anlage erfolgen. Die Baukosten betrugen runde 740.000 DM, wobei die Gemeinde Enzklösterle einen Eigenanteil von 110.000 DM aufbringen musste. Der SVE selbst hat 50.000 DM aus seinen Ersparnissen beigesteuert. Das ganze Obere Enztal war voller Euphorie über diese tolle Sportanlage.

Dazu passte, dass nach Ende des Spieljahres 1983/84 unsere A-Jugend die Meisterschaft in der Leistungsstaffel feiern konnte.

Der Kunstrasensportplatz war voll des Lobes der gesamten Region. Die Gemeinde konnte sich 1985/86 vor Anfragen zur Nutzung als Trainingslager kaum noch retten. Selbst die beiden renommierten Pforzheimer Fußballclubs wie VfR und 1. FC beneideten uns um diese Anlage.

Die 1982 andiskutierten Sportheimumbaupläne mussten nach dieser Investition natürlich zurückgestellt werden.

1987 wurde von der hiesigen Lehrerin, Frau Petra Schroth, eine erfolgreiche Jazzgymnastikgruppe gegründet. Die 2. Mannschaft wurde Meister der Spielrunde 1986/87, was gebührend gefeiert wurde.

Im Jahr 1988 eine erste Vereinskrise wegen mangelnder Besetzung wichtiger Vereinsfunktionen. Ohne einen zweiten Vorstand, ohne Spielausschuss und ohne Schriftführer zogen dunkle Gewitterwolken auf.

Auch erfolgte in diesem Jahr erstmals eine Beratung über einen Wechsel vom Württembergischen zum Badischen Fußballverband, um den Spielbetrieb im Enztal ausüben zu können. Im Jugendspielbetrieb hat man mit dem TSV Simmersfeld kooperiert.

Bereits nach vier Jahren legte sich die anfängliche Euphorie über unseren neuen Kunstrasenplatz und schwenkte in eine negative Stimmung um. Mangels einer elastischen Schicht unter dem Kunstrasenteppich wurde der Platz immer härter, was bei den Spielern das Verletzungsrisiko an Bändern und Gelenken merklich erhöhte.

Mit Ausschussbeschluss vom 08.12.1988 und mit Zustimmung der Generalversammlung vom 18.02.1989 wechselte der SVE spieltechnisch vom Württembergischen in den Badischen Fußballverband. Der Entschluss war nicht ganz unumstritten, denn die Generalversammlung stimmte mit 31 Ja und 15 Nein bei 8 Enthaltungen dem Antrag der Vorstandschaft zu.

Aus großer Sorge heraus, dass der Spielbetrieb wegen des harten Kunstrasenplatzes ganz eingestellt werden muss, erfolgte im Jahr 1989 dann, nach über einjähriger Diskussion, der Grundsatzbeschluss zum Neubau eines Rasenspielfeldes auf dem Grundstück der Gemeinde Enzklösterle neben dem bestehenden Sportplatz.

Am 03. Februar 1990 übernimmt Hans-Jürgen Knospe für ein Jahr das Amt des 1. Vorsitzenden von Gerhard Mayer. Elke Schittenhelm, als 1. Frau in der Vereinsgeschichte, übernimmt am 23.02.1991 die Führung beim SVE. Ihr Ehemann, Rolf Schittenhelm, übernimmt das Amt des 2. Vorsitzenden.

In einer außerordentlichen Generalversammlung am 20.04.1991 wurde dem Neubau eines Rasenspielfeldes einstimmig zugestimmt. Die nächsten zwei Jahre standen dann ganz im Zeichen des Sportplatzneubaus, der dem Verein neben enormen Eigenleistungen auch finanziell alles abverlangte. Mit einem Zuschuss des WLSB von 90.000 DM und 70.000 DM Eigenmitteln wurde das Projekt gestemmt. Lediglich ein Darlehen in Höhe von 30.000 DM musste aufgenommen werden.

Der Sportplatzneubau brachte auch die Anschaffung von Sportplatzpflegegeräten mit sich und dies wiederum den Anbau eines Garagengebäudes ans Sportheim Für diese Anschaffung mussten nochmals 50.000 DM Darlehen aufgenommen werden.

Vom 31.07.-01.08.1993 erfolgte dann die Einweihung des Rasenspielfeldes. Die Verwirklichung dieses Projektes war entscheidend für das Weiterbestehen des Fußballsports in der Gemeinde. Das erfolgreiche Ende dieser Maßnahme ist eng mit der Familie Schittenhelm verbunden und dem beharrlichen Organisator Rolf Schittenhelm besonders zu verdanken. Jedoch ohne die großzügige Unterstützung der Firma Eugen Kern wäre an den Neubau des Rasenspielfeldes nicht zu denken gewesen.

Im Jahr 1993 konnte unsere C-Jugend die Meisterschaft erringen.

1994 dann erneut eine Vereinskrise wegen mangelnder Ämterbesetzung, was dann in der General-versammlung am 20.05.1995 im Hotel Waldeck beinahe das Vereinsende bedeutet hätte. In einer außerordentlichen Generalversammlung am 12.08.1995 im Cafe Am Hirschpark ist es dann mit Mühe gelungen, wenigstens teilweise die fehlenden Posten zu besetzen, so dass sich die 1. Vorsitzende, Elke Schittenhelm, bereit erklärte weiterzumachen.

Im Jahr 1995 wurde unsere B-Jugend mit der SG Enzklösterle/Simmersfeld in der Kreisstaffel I der B-Jugend Meister.

Wechsel des Jugendspielbetriebs vom Württembergischen in den Badischen Fußballverband, so dass nun der gesamte Spielbetrieb beim BFV angesiedelt ist.

Im Jahr 1996 wurde das Projekt „Anschluss des Sportheims an den öffentlichen Entwässerungskanal“ verwirklicht. Unter tatkräftiger Mithilfe der Firma Eugen Kern konnte die Maßnahme vom 01.09.-11.11.1996 durchgezogen werden. Im November 1996 tritt die Abteilung Ski aus dem Gesamtsportverein aus und macht sich selbständig.

Im Mai 1997 dann die Gründung einer Damenfußballmannschaft, die fortan für den SVE ein besonderes Aushängeschild war.

Die räumlichen Unzulänglichkeiten des Sportheims machten weiterhin Sorgen und so befasste man sich Ende Oktober 1997 erstmals wieder mit Umbauplänen des Sportheimes.

Im April 1998 richtet der Nachbarverein FC Sprollenhaus eine erste Anfrage in Richtung Kooperation des Spielbetriebes, dem man damals jedoch noch nicht die nötige Beachtung schenkte. Immer wieder war es problematisch wichtige Ämter in der Vorstandschaft des SVE zu besetzen, so dass am 13.06.1998 in einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung endlich wieder die Jugendleitung und der Spielausschuss besetzt werden konnte. Als Jugendleiterin sprang Frau Stefanie Lehnardt ein und die Leitung des Spielausschusses übernahm Herbert Weil. Mit der Übernahme von Herbert Weil begann eine neue Erfolgsgeschichte im Spielbetrieb des SVE. Durch seinen großen Erfahrungsschatz in diesem Bereich und die richtigen Trainerverpflichtungen gelang es im Spieljahr 1998/99 den Meistertitel und den Aufstieg in die A-Liga zu erringen. Erstmals in der Geschichte des SV Enzklösterle ist also ein Aufstieg in eine höhere Klasse gelungen.

Im März 1999 befasste man sich nun erneut wieder mit dem Sportheimumbau. Ein Modell des Architekten Kern wurde beraten. Jedoch stellte man fest, dass man Baukosten in Höhe von ca.

600.000 DM nicht stemmen kann.
Der Orkan Lothar zwang im Dezember 1999 zur Verlegung der traditionellen
Weihnachtsfeier vom 26. auf den 28. Dezember. Im gesamten Ort ist nämlich durch die
Verwüstungen das Stromnetz ausgefallen.

Am 20. Mai 2000 dann eine erneute Vorstandskrise. Elke und Rolf Schittenhelm als 1. und 2. Vorsitzende treten zurück, weil sie der Meinung sind, es müsste mit neuen Leuten neuer Schwung und neue Ideen in den Verein eingebracht werden. Elvira Wurster, als Kassiererin, übernahm, zusätzlich zu ihrem Amt, kommissarisch auch noch das Amt des 1. Vorsitzenden bis zu einer Neuwahl, was sich erneut als äußerst schwierig herausstellte. Im gesamten Jahr 2000 war man auf Vorstandssuche, ohne Erfolg. Hinzu kam noch, dass der erfolgreiche Spielausschussvorsitzende Herbert Weil am 31.03.2001 sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

2001, bei der Generalversammlung im Berghof, hat man dann mit einem neuen Konzept und einer neuen Mannschaft den Untergang des Vereinsschiffes verhindert. Es wurde erstmals ein Vierer-Gremium für das Amt der Vorsitzenden gebildet mit entsprechend klarer Aufgabenverteilung. Jürgen Girrbach übernahm die Verantwortung für den Spielbetrieb, Hans-Jürgen Knospe für den Jugendspielbetrieb, Rudi Wurster für Sportheim und Veranstaltungen und Gerhard Mayer für die Verwaltung.

Eine Verbesserung des Sportheims brannte weiterhin unter den Nägeln. Um als Verein bestehen zu können, wurde erneut das Sportheimproblem erörtert. Am 17.05.2001 fand eine erste Bauausschusssitzung hierüber statt.

Am 26.07.2002 kam es zur Gründung des SVE Fördervereins. Der Förderverein wurde zum Zwecke der ideellen und finanziellen Förderung des SVE ins Leben gerufen. Den Vorsitz übernahm Elvira Wurster.

Im Jahr 2003 hat man die Anregung des FC Sprollenhaus vom Jahr 1998 aufgegriffen und in mehreren Zusammenkünften die Möglichkeit einer Kooperation im Spielbetrieb erörtert. Das führte zur Gründung des 1. FC Oberes Enztal am 14.04.2003 im Sportheim in Enzklösterle. Den Vorsitz des Vereins übernahmen gleichberechtigt Edwin Mössinger aus Sprollenhaus und Jürgen Girrbach aus Enzklösterle.

Mit Beginn des Spieljahres 2003/2004 gelang es, unter Überwindung von nicht einfachen Verbandszuständigkeitsverhandlungen, in der A-Klasse den Spielbetrieb als 1. FC Oberes Enztal aufzunehmen. Ein wesentliches Element war die Vereinbarung, dass der Spielbetrieb von Vorrunde zu Rückrunde jeweils den Spielort von Enzklösterle nach Sprollenhaus wechselt.

Die Zusammenlegung des Spielbetriebs FCS und SVE führte zu einer gewaltigen Leistungssteigerung und gipfelte mit der Erringung der Vize-Meisterschaft in der Kreisklasse A und führte somit zur Berechtigung eines Aufstiegsspiels in die Bezirksliga gegen den FV Öschelbronn, das am 11.06.2004 mit 3:2 gewonnen und mit einem wahren Freudenfest gefeiert wurde.

Auch im Jugendbereich konnten in der Saison 2003/2004 beachtenswerte Erfolge gefeiert werden. Sowohl die E-als auch die F-Junioren haben ihre Verbandsspielrunde jeweils mit der Meisterschaft in ihrer Staffel abgeschlossen.

Nun mit dem neuen Schwung im Spielbetrieb der aktiven Mannschaften waren die Zustände in unserem Sportheim nicht mehr haltbar, so dass man sich jetzt ernsthaft mit einem Neubau beschäftigt hat. Es begann eine harte Arbeitsphase der Verantwortlichen. Zunächst galt es ein Baugesuch auszuarbeiten, wozu sich glücklicherweise unser Sportfreund Wolfgang Kern bereit erklärt hat. Nach unzähligen Beratungen und Besprechungen wurde am 03. Juni 2004 unser Zuschussantrag beim WLSB eingereicht, der zwar anerkannt und für notwendig erachtet wurde, jedoch eine Bewilligung des Zuschusses wurde noch nicht verbindlich zugesagt. Ein großes Risiko also für die Vereinsverantwortlichen! Die Baugenehmigung des Landratsamtes Calw erfolgte am 30.07.2004. Die Gesamtbaukosten wurden mit 247.200 € ermittelt. Inzwischen ist auch der Bewilligungsbescheid des WLSB eingegangen, so dass der Verein mit einem Zuschuss des WLSB von rund 43.000 € rechnen kann. Dies bedeutet, dass das Vorhaben im Rahmen des Finanzierungsplans abgewickelt werden kann und nach heutiger Sachlage die Fremdmittel, als Darlehen in Höhe von 50.000 €, nicht überschritten werden müssen. Die Verwirklichung des Projekts war nur durch enorme Eigenleistungen der Vereinsmitglieder, örtlicher sowie nachbarschaftlicher Firmenhilfe und zahlreiche Bausteinspenden möglich.

Im Juni 2004 wurde mit den vorbereitenden Arbeiten zum Sportheimneubau begonnen. Offizieller Spatenstich erfolgte am 02. August 2004 und die gesamten aufzubietenden Kräfte des SVE waren von 2004 bis zum heutigen Tag mit der Verwirklichung des Sportheimneubaus gebunden. Mit Stolz können wir heute die offizielle Einweihung unseres neuen Sportheims begehen. Mit der Verwirklichung dieses beispiellosen Vorhabens wurde für die nachfolgenden Generationen eine Basis geschaffen, die insbesondere der sporttreibenden Jugend und den Erwachsenen Ansporn zur sportlichen Betätigung und damit zur Erhaltung der Gesundheit von Körper und Geist dienen sollte.

Nach einem Jahr Bezirksliga musste der 1. FC Oberes Enztal leider wieder den Rückzug in die Kreisklasse A antreten. Im Spieljahr 2006/2007 war auch die A-Klasse nicht mehr zu halten und als Tabellenletzter war der Abstieg in die B-Klasse nicht zu vermeiden. Dem Durchschnittsalter der Mannschaft musste man Tribut zollen. Somit war es vorgezeichnet, dass man mit der Verjüngung der Mannschaft das bisherige Niveau nicht halten kann.

Trotz aller finanziellen Belastungen aus dem Sportheimbau war es unumgänglich, unseren inzwischen in die Jahre gekommenen Rasensportplatz einer Generalsanierung zu unterziehen. Die Rasentragschicht war nicht mehr wasserdurchlässig und somit konnte der Platz nach Regenfällen nicht mehr bespielt werden. Um weiterhin den Spielbetrieb aufrechterhalten zu können, war eine Generalsanierung durch eine Fachfirma erforderlich. Die Maßnahme wurde im April 2007 durchgezogen und hat Kosten in Höhe von ca. 9.000 € verursacht. Auch hierzu rechnen wir mit einem 30prozentigen Zuschuss des Württembergischen Landessportbundes. Die Zwischenfinanzierung der Maßnahme wurde solange vom SVE Förderverein übernommen.

Nach Durchschreiten einer längeren Durststrecke im Jugendspielbetrieb ist in den letzten Jahren erfreulicherweise ein Aufwärtstrend festzustellen. Ein besonderes Verdienst verlässlicher und engagierter Jugendbetreuer.

Erfreulicherweise ist es Birgit Mast und Annette Frey gelungen, einen Trainingsbetrieb im Mädchenbereich aufzubauen. Die Gruppe macht gute Fortschritte und peilt einen Einstieg in den Verbandsspielbetrieb an.

Bei den Bambinis erfreut die derzeit rege Teilnahme von 15 – 20 Kindern. Lobenswert ist hier das Trainertrio Andreas Malaka, Jochen Haag und Andreas Böcherer.

Die F-Jugend, von Gunter Mast und Kurt Neher betreut, macht inzwischen Fortschritte und hat sich stabilisiert. Siege sind zwar in der Minderheit, doch lassen die Leistungen und auch die zahlreichen Torerfolge für die Zukunft hoffen.

Hans-Jürgen Knospe und Werner Scheuermann betreuen die E-Jugend. Die Mannschaft macht einen gefestigten Eindruck und hat die abgelaufene Spielrunde mit einem sehr guten 3. Platz abgeschlossen.

Die D-Jugend, mit den Übungsleitern Frank Nych und Jürgen Girrbach, ist zurzeit das Aushängeschild des Vereins. Mit sehr guten spielerischem Niveau ist die Mannschaft nur ganz knapp an der Meisterschaft vorbeigeschrammt. Gratulation jedenfalls zur Erringung der Vizemeisterschaft.

In der B- und A-Jugend besteht eine Spielgemeinschaft im Oberen Enztal mit Wildbad, Sprollenhaus und Enzklösterle, leider mit mäßigem spieltechnischem Erfolg. Dies in Zukunft nachhaltig zu verbessern, wird eine der Hauptaufgaben im Jugendspielbereich sein müssen, um später einen erfolgreichen Akiven-Spielbetrieb zu erreichen.

Seit 1962 ist es Tradition, dass alljährlich am 26. Dezember in der Festhalle die SVE-Weihnachtsfeier mit Theateraufführungen unserer Laienschauspielgruppe als Veranstaltungshöhepunkt stattfindet. Das Programm wird jeweils ergänzt durch lustige Auftritte der aktiven Fußballer (Damen und Herren), Tanz und einer reichhaltigen Tombola. Große Anerkennung verdienen unsere Theaterspielerinnen und Theaterspieler sowohl der Laienschauspielgruppe, wie auch der Nachwuchsgruppe. Die immer gut besuchte Veranstaltung dient besonders der Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der Vereinsfamilie und ist auch eine wichtige Einnahmequelle.

Mit der Gründung des 1. FC Oberes Enztal im Jahr 2003 – zunächst zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes im Aktivenbereich – erfolgte ein erster mutiger Schritt um mittelfristig die beiden Vereine FC Sprollenhaus und SV Enzklösterle zu einem Verein zusammenzuführen. Nach anfänglich großem sportlichem Erfolg, mit dem Aufstieg bis in die Bezirksliga (heute Kreisliga A) musste man durch alters- und verletzungsbedingte Abgänge den rasanten Abstieg in die A-Klasse und nun im Jubiläumsjahr auch noch in die B-Klasse verschmerzen. Mit einer ganz jungen Mannschaft und dem Trainergespann Ralf Haag / Sebastian Pister geht der Blick jetzt wieder nach vorne. Im Sinne von Sepp Herberger soll künftig wieder im Vordergrund stehen: „Fußball ist die herrlichste Nebensache der Welt.“

 

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